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Die Versorgung der Lokomotiven mit Betriebsstoffen
vor Antritt einer Fahrt ist eine wichtige Aufgabe und wurde in
den Bahnbetriebswerken (Bw) durchgeführt.
In der Jugendzeit
der Eisenbahnen wurde dies mit ein paar Körben
Kohle, die man über dem Tender ausschüttete, und mit
einigen Eimern Wasser erledigt. Da mit den Jahren Größe
und Zahl der Lokomotiven zunahm, waren nun Hilfseinrichtungen nötig.
So stellte man besondere Wasserkräne auf. Zu sehen sind solche
betriebsbereiten Wasserkräne in den Bahnhöfen Blumberg-Zollhaus
und Weizen. Für die Bekohlung begann man handbediente Säulenkräne
und einfache Aufzüge zu verwenden. Da im Laufe der Zeit der
Kohlenbedarf der Lokomotiven und der Fassungsraum der Tender immer
größer wurde, konnte man nicht mehr mit Körben
und Handkränen auskommen. Daher wurden elektrisch betriebene
Drehkräne aufgestellt, die mit Kippkarren oder Greifer arbeiteten.
In der Folge wurden dann unter anderem fahrbare Greiferdrehkräne
entwickelt und eingesetzt.
Auch bei der Sauschwänzlebahn (Museumsbahn Wutachtal) wurden
anfänglich die Lokomotiven mit Körben und Eimern bekohlt.
Mit zunehmendem Fahrbetrieb auf der Museumsbahn wurden größere
Dampflokomotiven eingesetzt, so dass man auf eine rationellere
Bekohlung umsteigen musste. So werden Kipploren in Handarbeit über
ein Förderband mit Kohle beladen und diese dann mittels einer
Hebevorrichtung über den Tender gehoben und entleert. Da diese
Form der Bekohlung sehr zeitaufwendig ist, wird nun auch bei der
Sauschwänzlebahn ein Greiferdrehkran in Betrieb genommen.
Die Erstellung dieses betriebsbereiten Kohlekrans wird vom Verein
IG WTB e.V. gesponsert.
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