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Der Kohlekran im BW des Bahnhofs Fützen

Portalkran Sauschwänzlebahn in Fützen

Die Versorgung der Lokomotiven mit Betriebsstoffen vor Antritt einer Fahrt ist eine wichtige Aufgabe und wurde in den Bahnbetriebswerken (Bw) durchgeführt.

In der Jugendzeit der Eisenbahnen wurde dies mit ein paar Körben Kohle, die man über dem Tender ausschüttete, und mit einigen Eimern Wasser erledigt. Da mit den Jahren Größe und Zahl der Lokomotiven zunahm, waren nun Hilfseinrichtungen nötig. So stellte man besondere Wasserkräne auf. Zu sehen sind solche betriebsbereiten Wasserkräne in den Bahnhöfen Blumberg-Zollhaus und Weizen. Für die Bekohlung begann man handbediente Säulenkräne und einfache Aufzüge zu verwenden. Da im Laufe der Zeit der Kohlenbedarf der Lokomotiven und der Fassungsraum der Tender immer größer wurde, konnte man nicht mehr mit Körben und Handkränen auskommen. Daher wurden elektrisch betriebene Drehkräne aufgestellt, die mit Kippkarren oder Greifer arbeiteten. In der Folge wurden dann unter anderem fahrbare Greiferdrehkräne entwickelt und eingesetzt.

Auch bei der Sauschwänzlebahn (Museumsbahn Wutachtal) wurden anfänglich die Lokomotiven mit Körben und Eimern bekohlt. Mit zunehmendem Fahrbetrieb auf der Museumsbahn wurden größere Dampflokomotiven eingesetzt, so dass man auf eine rationellere Bekohlung umsteigen musste. So werden Kipploren in Handarbeit über ein Förderband mit Kohle beladen und diese dann mittels einer Hebevorrichtung über den Tender gehoben und entleert. Da diese Form der Bekohlung sehr zeitaufwendig ist, wird nun auch bei der Sauschwänzlebahn ein Greiferdrehkran in Betrieb genommen. Die Erstellung dieses betriebsbereiten Kohlekrans wird vom Verein IG WTB e.V. gesponsert.

Zur Geschichte des Kohlekrans im BW Fützen

Hersteller: Federhaff und Mohr, Mannheim
Baujahr: 1934
die Einsatzorte: Friedrichshafen, Hafenbahnhof 1934 – 1964
Konstanz (Seerhein) 1964 – 2004
Ankunft des Kohlekrans auf Tieflader in Fützen: 18.11.2004
Betriebsfähige Aufarbeitung: 2005 bis Herbst 2006
Offizielle Inbetriebnahme bei der Wutachtalbahn: 01. Mai 2007

Technische Angaben:

Eigengewicht: 37t
Tragkraft: 3t
Ausladung: 12m
Hakenhöhe: 12m
Antrieb: elektrisch; erste neue Motorisierung 1958, zweite neue Motorisierung 2006
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Sauschwänzlebahn