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Eisenbahnmuseum in Blumberg-Zollhaus
         
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Eisenbahnmuseum

Eisenbahnmuseum Blumberg-Zollhaus Im Jahre 1992 wurde im ehemaligen, mit dem Bahnhof als Einheit erbauten, Güterschuppen ein Eisenbahnmuseum eingerichtet. Der in zwei großen Räumen untergebrachte Komplex ließ die ursprüngliche Holz- und Fachwerkarchitektur unangetastet und stellt selbst ein museales Kleinod dar. Das Museum führt mit zahlreichen Originalexponaten hauptsächlich durch die Geschichte der "Strategischen Umgehungsbahn" (früher auch im Volksmund wegen der Zweckbestimmung "Kanonenbahn" genannt). Fotos dokumentieren die Bauzeit, ein Teil des Stuhlschienenoberbaus mit Werkzeugen entstammt den Anfangsjahren, Originalpläne und Detailzeichnungen zeugen von genialer Ingenieurleistung, ein funktionsfähiges Modell lässt den verschlungenen Streckenverlauf nachvollziehen und viele weitere Objekte lassen die Geschichte der Bahn wieder lebendig werden. Zusätzlich zeigen im Außenbereich weitere Geräte und Fahrzeuge nostalgisches Bahnleben. Und wem Treppensteigen nicht zu mühsam ist, kann im vollständig restaurierten Reiterstellwerk beim Bedienen der vielen Stellhebel nachvollziehen, welch schwere körperliche Tätigkeit die Arbeit bei der Eisenbahn einst war.

Als weiteres museales Schmuckstück kam im April 2001 als Geschenk des Museums Efringen-Kirchen der vollkommen restaurierte Führerstand eines Triebwagens Baujahr 1935 der Baureihe ET 25 019. Er steht neben dem Reiterstellwerk und ist für Demonstrationszwecke zugänglich.

Als weitere Attraktion gilt die aus Bonndorf erworbene Tenderdampflokomotive samt dreiachsigem Personenwagen.

Das Museum wurde ehrenamtlich konzipiert und eingerichtet. Es wird von den beiden Blumberger Pädagogen Bernhard Prillwitz und Dietrich Reimer von Anfang an betreut.

Das Museum ist jeweils 1 Stunde vor Abfahrt und nach Ankunft der Museumszüge geöffnet. Auf Wunsch können bei Voranmeldung für Gruppen auch Führungen durchgeführt werden. Der Besuch des Museums ist im Fahrpreis mit inbegriffen!

 

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