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Museumsbahn erfolgreicher Kampf Betrieb heute    
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Erfolgreicher Kampf: Die Museumsbahn Wutachtal

Erst 1976 trat der Kampf um die Museumsbahn Wutachtal in seine zweite und letztlich erfolgreiche Endphase.

Bahnhof WeizenRainer Kaufmann (später stellvertretender Direktor des Regionalverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg), Hans Volle (später Landrat des Landkreises Tuttlingen) und Bundesbahn-Direktor Karlhans Zimmermann (danach der oberste Betriebsleiter der Museumsbahn) stellten ernstzunehmende Pläne zur Verwirklichung einer „Museumsbahn Wutachtal" auf.

Es war der damalige Bürgermeister Werner Gerber aus Blumberg, der mit beispielhaftem Wagemut und Zielstrebigkeit schließlich den Museumsbahnbetrieb im Namen seiner Stadt aufnahm und damit nicht nur die heute als „interessanteste Museumsbahn des Kontinents" bezeichnete Bahn schuf, sondern auch eine grandiose Strecke rettete, die ohne seinen Zuspruch für alle Zeiten verloren gewesen wäre. Präsident Mollet aber durfte sich über die Bestätigung seiner langjährigen Bemühungen um einen Museumsbahnbetrieb auf der Wutachtalbahn freuen und war sofort bereit, mit seiner EUROVAPOR als Partner der Stadt Blumberg das rollende Material und das Personal für den Museumsbahnbetrieb zu stellen.

Nachdem am 17. April 1977 bereits ein Sonderzug der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte die Strecke befahren hatte - allerdings noch von einer Diesellok gezogen - eröffnete die Stadt Blumberg im Mai 1977 den Museumsbahnbetrieb mit Dampfzügen. Am 19. Mai 1977 übergab Bundesbahn-Präsident Schwaner (Bundesbahn-Direktion Karlsruhe) die Strecke an die Stadt Blumberg und am 21. Mai 1977 fuhr der erste Dampfzug. Am Eröffnungstag war die Wutachtalbahn fast auf den Tag genau 87 Jahre alt und es war um einen Tag fast 22 Jahre her, dass der offizielle Betrieb eingestellt worden war. Am Ende der Saison 1994 konnte die Stadt Blumberg feststellen, dass in den bis dorthin abgelaufenen 18 Jahren des Museumsbahnbetriebs rd. 1,5 Millionen Eisenbahnfreude aus allen fünf Erdteilen die Bemühungen um die Erhaltung dieser einmaligen Bahn mit ihrem Besuch honoriert hatten und noch mal einige hunderttausend Freunde unserer Dampfbahn betätigten sich entlang der Strecke als Fotografen, Filmer und Tonbandamateure.

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